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Gemeinde Ebhausen
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Energie sparen und erzeugen
Energie sparen und erzeugen in Ebhausen
Hier finden Sie Information zum Thema Energie: Beratung, Einsparung, Fördermöglichkeiten bei Alt- und Neubau, Energieerzeugung – Privat, in der Kommune und im Umkreis. Unter einem Schlagwort können Sie Internet-Links benutzen, die zu weiteren Informationen führen. Viel Spass beim Stöbern!
 - Blick auf Ebhausen
Und das kann uns motivieren:
Strom- und Heizkosten sind in den letzten Jahren ständig gestiegen. Dieser Trend wird sich fortsetzen. Sie selbst können Ihren Geldbeutel entlasten durch Maßnahmen im täglichen Verhalten, beim Bau und der Renovierung von Wohnraum und mit eigener Energieerzeugung. Noch wichtiger: Wir wollen unseren Kindern eine Welt hinterlassen, in der nicht alle Ressourcen verbraucht sind. Wir müssen Klimaveränderungen durch hohen CO2-Ausstoss verhindern. Der Verbrauch von Rohöl und –gas bedeutet, dass wertvolle Bodenschätze entgültig verschwinden und dass alljährlich Milliarden Euro aus Deutschland für den Import bezahlt werden müssen. Die Erzeugung von Energie durch Atomkraftwerke hinterlässt Abfälle, die noch für unsere Kindeskinder gefährlich werden können.
Durch neue, intelligente Technologien zur Energieerzeugung und – nutzung ist es möglich im Wohlstand zu leben, ohne irreparable Schäden für unsere Nachkommen zu verursachen. Neue Technologien schaffen Arbeitsplätze und machen den Wirtschaftstandort Deutschland und unser Musterländle zum Technologiezentrum für viele Jahre.
Machen Sie sich auf diesen Seiten kundig, wie Sie Energie intelligent und sparsam nutzen und erzeugen können. Und wie besser es für Sie und Ihre Kinder ist, wenn wir weniger und erneuerbare Energie einsetzen.
Energiesparecke: Energieverbrauch im Büro
 - Logo Energie
Hätten Sie das gedacht? Sieht man von der elektrischen Warmwassererwärmung ab, dann verbraucht das Büro (genauer der Informations- und Kommunikationsbereich) im privaten Haushalt am meisten Strom. 13,6% der Energie gehen dafür im 2-Personen-Haushalts drauf- sagt die Statistik. Die moderne EDV (auch IT, Informationstechnologie, genannt) braucht privat und öffentlich richtig Energie. „Zusammengerechnet verbraucht die Informations- und Kommunikationstechnik acht Prozent des Stroms in Deutschland. Weltweit erzeugt sie CO2-Emissionen in der Größenordnung des Flugverkehrs“ (Quelle: Deutschlandradio) „Google verbraucht so viel Strom wie eine Großstadt“ (Quelle: Spiegel Online)
Ein Erfahrungsbericht: Langzeitmessung Es lohnt sich also PC, Scanner, Drucker und Co. mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Besser als graue Theorie, ist eine Beispiel: mein eigenes Büro. Die IT-Anlage habe ich einer Langzeitmessung unterzogen. Ergebnis nach 5 Wochen Messung mit dem Steckermeßgerät: Hochgerechnet auf ein Jahr verursachen die Geräte in meinem Büro 102€ Stromkosten. (Tarif: 28Ct/kWh). Und dabei sind die mobilen Kleingeräte aus dem Wohnbereich (ein Smartphone, ein Laptop und ein Tablet) noch nicht einmal mit eingerechnet. Mein Haushalt bestätigt also ziemlich gut den genannten Wert von ca.13% für den Büro¬energie¬verbrauch am Gesamtverbrauch des Haushalts.
Entscheidend: der Grundverbrauch durch ständig eingeschaltete Geräte Der WLAN Router ist Tag und Nacht eingeschaltet und verbraucht 10W Leistung. Sein Netzteil ist richtig warm und muss ersetzt werden. Der PC meiner Frau als auch mein eigener gönnt sich je 4W im ausgeschalteten(!) Zustand. Die Hauptplatine eines stationären PC ist immer eingeschaltet und braucht Strom. Sound und Drucker haben je 1W Standby-Leistung verursacht durch die Steckernetzteile. Ein weiterer ständiger Verbraucher ist auch eine NAS Festplatte als zentraler Datenspeicher und Medienserver und braucht schon untätig 6W. Alles ausgeschaltet sind 24h lang 26W fällig. Im Jahr sind das 64€ Stromkosten, ohne dass auch nur ein PC oder ein Drucker eingeschaltet worden wäre!
Arbeitskosten Die eigentliche Büroarbeit kostet mich im Jahr also mit 38€ weniger Geld als das energetische Vorhalten der IT- Infrastruktur. Für mich waren die Ergebnisse überraschend und die Energiesparmessungen haben sich wirklich gelohnt. Überschlagen Sie die Resultate für Ihren Bereich oder besser: messen Sie selbst.
Sparmaßnahmen Die Verminderung der Standby-Leistung stellt sich als die wichtigste Sparmaßnahme dar. Über eine Funksteckdose oder einen Trittschalter schalte ich künftig beide Stand-PC, den Drucker, den Scanner und den Sound nach der Arbeit aus. Auf das dauernd eingeschaltete WLAN will ich nicht verzichten, werde aber die Nachtabschaltmöglichkeit des Routers nutzen und das WLAN nachts ausschalten. Auch die NAS-Festplatte bleibt an. Steckernetzteile für Dauergeräte, die sich warm anfühlen, sollten durch moderne Schaltnetzteile ersetzt werden. Langfristig ist es energetisch empfehlenswert, eher Laptops oder Notebooks statt eines Stand-PC zu nutzen, selbst dann, wenn der Computer ortsfest eingesetzt wird und die Mobilität nicht im Vordergrund steht. Laptops sind nämlich mit allen Komponenten aufs Energiesparen optimiert, damit der Akku lange durchhält, ein wichtiges Verkaufsargument. Bei Desktop-PC's entfällt dieses Argument. Desktop-PC's verfügen oft über Netzteile mit bis zu 500W und sind auf Leistung optimiert. Eine richtiger Stromfresser ist dabei eine externe Grafikkarte mit oft über 200W Leistung. Nur Photo- Video und moderne Spiele verlangen diese hohe Grafik- und PC- Leistung. Die meisten Hauptplatinen sind mit einer integrierten Grafikeinheit bestückt, die von Jahr zu Jahr besser werden und i.d.R völlig ausreichen. Für normale Büroarbeiten aber reicht ein einfaches verbrauchsarmes Gerät.
Quellen: www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/suchmaschinenriese-google-verbraucht-so-viel-strom-wie-eine-grossstadt-a-785217.html www.musterhaushalt.de/durchschnitt/stromverbrauch/
Bürgerenergieteam Ebhausen
Licht Teil 1
Unsere neue Artikelreihe: Energiesparen
Die Energiepreise steigen. Energieverbrauch bleibt teuer und kann die Umwelt schädigen. Andererseits ist Energie die Grundlage von Leben! Mit diesem Beitrag startet eine Reihe von Artikeln, die Sie, lieber Leser, beim Energiesparen unterstützen sollen. Energiespartipps gibt es zuhauf und können leicht im Internet gefunden werden – auch auf der Internetseite der Gemeinde. Aber sie lesen sich wie gute Vorsätze und wirken oft allzu asketisch („ drehen Sie die Heizung runter und ziehen Sie sich wärmer an“ ). Sie wissen ja, was mit guten Vorsätzen passiert: sie werden verdrängt. Wir – das Bürgerenergieteam Ebhausen – wollen Ihr Bewusstsein für Ihren Energieverbrauch schärfen und eine Diskussion anregen. Ein Energiespartipp ist kein autoritäres Kommando, es soll Spaß machen zuzuhören und mitzudenken. Die Artikel erscheinen monatlich, zum gleichen Thema auch in wöchentlicher Folge. Es werde Licht. Noch ist die dunkle Jahreszeit und wir sind auf Licht in den Wohnräumen angewiesen. Eine gute Gelegenheit, mit dem Thema Licht und Beleuchtung zu beginnen. Glühlampen werden derzeit nach Wattzahl gestaffelt aus dem Verkehr gezogen. Glühlampen verwandeln nur 5% der Leistung in Licht, der Rest wird Wärme. Die Glühlampe ist also eher eine elektrische Heizung, die nebenbei leuchtet. Die Energieverschwendung der Glühlampe führte zu deren Verbot. Als Wärmestrahler strahlt die Glühlampe ein Licht mit hohem Rot-Anteil ab. Das rote Licht und das Infrarot ist den Wärmestrahlern verwandt. Glühlampenlicht wirkt deshalb gemütlich. Glühlampenlicht ist ein Abendlicht. Es regt den Menschen nicht zur Arbeit an, sondern zum Ausspannen und bereitet auf die Nachtruhe vor. Nach Rot folgen immer heller werdend die Farben des Regenbogens über Gelb und Grün bis Blau. Jenseits von Blau folgt noch Violett und dann – schon nicht mehr sichtbar - Ultraviolett. Licht mit hohem Blau-Anteil wirkt grell, kalt, frisch und ist im Tagessonnenlicht stark vertreten. Spezielle Rezeptoren im Auge – erst kürzlich entdeckt- erkennen den Blau-Anteil und melden dem Körper „es ist Tag, sei wach, arbeite“. Am Arbeitsplatz wird deshalb eine Beleuchtung mit Tageslicht bevorzugt. Es gibt dazu eine Messzahl, die sogenannte Farbtemperatur, des Lichts: Jenseits von 3500°K Farbtemperatur wird das Licht dem Tageslicht (5000°K) ähnlich: typisches Arbeitslicht. Unter 2700°K wirkt eine Lampe gemütlicher und kommt der alten Glühlampe nah. Eine traditionelle 60W Glühlampe hat genau diese 2700°K. Eine Kerze hat 1500°K und wirkt sehr gemütlich und auch einschläfernd. Achten Sie beim nächsten Kauf Ihres nächsten Leuchtmittels auf diesen Wert. Die Farbtemperatur ist auf der Verpackung aufgedruckt. Welche Farbtemperatur Sie wählen, hängt davon ab, wo und wofür Sie eine Lampe kaufen. Für Büro und Werkstatt wählen Sie über 3000°K, fürs Wohnzimmer einen Temperaturwert unter 2700°K. Im nächsten Teil sprechen wir über die Alternativen zur Glühlampe: Halogenlicht, Energiesparlampe und LED-Leuchten. Autor und Kontakt: w.brandenbusch(@)t-online.de
Licht Teil 2 Die alternativen Lichtquellen
Als Nachfolger der abgeschafften Glühlampe bieten sich drei Lichtquellen an: die Halogenlampe (1), die Energiesparlampe (2) und die LED- Lampe (3). Bildquelle Osram: Halogenglühlampe, Energiesparlampe und LED-Leuchte
1. Halogenglühlampe Halogenleuchten sind bekannt geworden als Strahler. Das Leuchtmittel ist meist eine kleine Glaskapsel mit zwei Metallstiften. Das Halogenlicht kann direkt gekauft werden oder verbaut in einen kleinen Reflektor. Seit dem Verbot der Glühlampe werden die Halogenkapseln in Glühlampen¬glaskolben eingesetzt. Diese sog. Halogenglühlampe sieht der alten Glühlampe zum Verwechseln ähnlich, liefert nach dem Einschalten sofort Licht, enthält keine Gifte und hat ein Lebensdauer von 2000h. Sie kostet doppelt so viel wie die herkömmliche Glühlampe, ist wegen der doppelten Standzeit also gleich teuer. Allerdings kann man mit Halogenlichttechnik nur 20% Energie einsparen. Eine deutliche Energieersparnis leistet dieser Leuchtmitteltyp freilich nicht, als Leuchtmittel der Energie¬effizienzklasse C ist sie aber vom Gesetzgeber erlaubt.
2. Energiesparlampe (Kompaktleuchtstoffröhren) Die Energiesparlampe ist eine Miniform der Leuchtstoffröhren. Energiesparlampen sparen 80% der Energie ein, sie galten als der Lichtquellenersatz schlechthin. Eine dünne Leuchtstoffröhre wird wie eine Spule aufgewickelt und so in eine kompakte Form gebracht. Wie Neonröhren brauchen sie eine Zündelektronik, die in der Fassung versteckt wird. Die Zündung dauert eine Weile und ihr volles Licht bringt die Energiesparlampe erst wenn sie heiß wird, also eine Weile brennt. Empfindliche Menschen spüren auch, dass Leuchtstoffröhren flimmern. Inzwischen ist bekannt geworden, dass die Energiesparlampe ihre Förderung dem massiven Einsatz von Lobbyarbeit in Brüssel verdankt. Die Leuchtmittelindustrie witterte ein massives Geschäft: den flächigen Ersatz aller Glühbirnen durch Energiesparlampen. Wegen ihrer Giftigkeit in Produktion und Entsorgung gibt es einen eindeutigen Rat: kaufen Sie keine Energiespar¬lampen mehr neu ein.
3. LED-Leuchten LED Leuchten sparen noch mehr Energie ein, enthalten kein Quecksilber und sind sofort hell. Ihre Lebensdauer liegt über allen anderen Leuchtmitteln. Sie haben nur einen Nachteil: Sie sind noch teuer, das aber bei fallender Tendenz. Das Maß für Helligkeit: Das Lumen (lm) Damit Sie beim Einkauf die Orientierung nicht verlieren, ist während einer Übergangszeit auf Verpackung angegeben, wieviel Watt das Leuchtmittel braucht und wieviel Watt die vergleichbare Glühlampe hätte. Unsere Kinder werden sich an die „Glühbirnen-Norm“ nicht mehr erinnern. Auf Dauer wird man sich an das Lumen gewöhnen müssen: Eine 60W Glühbirne bringt 800 lm Licht wie etwa auch eine 12W Energiesparlampe oder eine moderne 10W LED- Leuchte. Pro Watt darf man heute 80 lm Licht erwarten.
Licht Teil 3, Energiespar-Ecke, Bürgerteam Ebhausen
Kaufentscheid und Wirtschaftlichkeit Veröffentlichte Empfehlungen sind mit Vorsicht zu genießen, da jeder Anbieter seine Interessen verfolgt. Ein LED-Leuchtenanbieter schreibt etwa, dass sich seine LEDs nach 1 ½ Jahren lohnen. Das stimmt. Aber nur, wenn jeden Tag die Leuchten 5 Stunden leuchten, was vielleicht für eine Stehleuchte im Wohnzimmer oder die Arbeitsleuchte in einem Büro (2h im Sommer und 8h im Winter) zutrifft. Die LED ist nach spätestens 1500h wirtschaftlicher. Nehmen wir jetzt aber ein Licht im Technikraum im Keller: Wenn dort das Licht jede Woche nur 10 min eingeschaltet wird, dann wird die Wirtschaftlichkeit auch in 100 Jahren nicht erreicht. Unser Rat: 1. Tauschen Sie zunächst nur alle Glühbirnen durch LED aus, die im Schnitt täglich mehr als 2h leuchten: Leseleuchten, Arbeitsleuchten in Büro und Küche. Der Rest kann warten. 2. Horten Sie alte Glühbirnen!. Sie sind die billigste Lösung an allen Stellen in Keller und auf dem Boden, wo nur minutenweise Licht eingeschaltet wird. Kaufen Sie Halogenglühlampen, wenn sie keine alten mehr haben. 3. Lassen Sie Energiesparlampen weiter ihren Dienst tun, bis sie kaputt gehen. Sie halten erfahrungsgemäß eh nicht so lange wie angegeben. Entsorgen Sie die Energiesparlampe sorgfältig als Sondermüll. Auch beim „Wegwerfen“ nie werfen! Fazit Beim Einkauf von neuen Leuchtmitteln wird man also künftig drei Entscheidungen treffen: für die Helligkeit also z.B. 800 Lumen für eine recht helle Lampe, für eine Farbtemperatur z.B. 2700°C für ein Warmlicht oder 3500°C für eine Taglichtleuchte am Arbeitsplatz, und schließlich entscheidet die Einschaltdauer über die Wahl des Leuchtmitteltyps. Sicherheit Sollte die Sparlampe zerbrechen, halten Sie die Luft an, öffnen Sie die Fenster und verlassen Sie den Raum für eine Stunde. Heben Sie dann die Reste vorsichtig ab, nicht saugen.
Kontakt
Gemeinde Ebhausen | Marktplatz 1 | 72224 Ebhausen | Fon: 07458 9981-0 | Fax: 07458 9981-70 | E-Mail: info@ebhausen.de
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